Katastrophenschutz / Schnell-Einsatz-Gruppe

Schnell-Einsatz-Gruppen
Ein Flugzeug stürzt in ein Wohngebiet, auf der Autobahn fahren 30 Autos ineinander, in einer überfüllten Diskothek bricht ein Feuer aus: Plötzlich müssen viele Verletzte gleichzeitig medizinisch versorgt ins Krankenhaus oder aus Trümmern in Sicherheit gebracht werden.

In solchen Situationen - Großschadensfälle genannt - stößt der reguläre Rettungsdienst schnell an seine Kapazitätsgrenzen. Um in diesen Fällen trotzdem rasch und effektiv helfen zu können, unterhält jeder Landkreis SEG Module. Abhängig vom Einsatzgeschehen kommen die Module Führung, Erstversorgung, Transport, Betreuung und/oder Technik zum Einsatz.

Diese Module bestehen aus ehrenamtlich Tätigen, ausgebildeten Helfern/innen, die sofort alarmiert werden können, um bei derartigen Unglücksfällen den Rettungsdienst zu unterstützen. 

Katastrophenschutz

Naturereignisse, Unfälle oder politische Aktionen lassen immer wieder Situationen entstehen, in denen die vorgehaltene Rettungskapazität die entstandene Nachfrage nicht mehr bewältigen kann. Um in solchen Situationen den Betroffenen und Geschädigten dennoch Erste Hilfe leisten zu können, sie zu betreuen und zu verpflegen, unterhält das Land Baden-Württemberg Einheiten des Katastrophenschutzes.

In diesen Einheiten bereiten sich Ehrenamtliche darauf vor, nötigenfalls die vorhandenen rettungsdienstlichen Strukturen zu unterstützen, um möglichst kurzfristig einen individual-medizinischen Standard in der Versorgung der Verletzten zu erreichen.

Ihre notwendige Erfahrung sammeln die Mitarbeiter/innen im Katastrophenschutz, indem sie bei Großschadensfällen in "Schnell-Einsatz-Gruppen (SEG)" tätig werden oder aber ehrenamtlich im Rettungsdienst arbeiten. Der ASB Baden-Württemberg unterhält Katastrophenschutzzüge in Heilbronn, Karlsruhe, Merklingen, Orsenhausen, Singen und Ulm.

Wir haben dein Interesse geweckt? Falls du Lust hast dich ebenfalls zu engagieren, melde dich per Mail an EE3@asb-konstanz.de.

Fahrzeuge der Einsatzeinheit bei der Katastrophenschutzübung im "Blauen Oktober"